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Vorwort

 

Hatten Sie schon einmal einen Wadenkrampf? Nun stellen sie sich das in ihrem Rücken vor. Sie versuchen dagegen zu dehnen, die Muskulatur zittert, sie gehen zu Boden. Es ist als hätten Sie Gewichte auf dem Rücken. Ihr Gegenüber schaut Sie verständnislos an, macht vielleicht noch einen Witz. Sie stehen auf, die Muskulatur schmerzt, sie schwanken. Das nennen die Ärzte Parkinsonsymptom.  Doch woher kommt es? Ist es wirklich Dopaminmangel und wenn ja, woher resultiert dieser Mangel? Oder geht es auch um das Geld.  Schließlich stecken gewaltige Umsätze dahinter, ob Medikamente, Heil-und Hilfsmittel, Krankenhäuser und Pflegeheime mit unterbezahlten und Überstunden belasteten Personal. Darüber hinaus ist Dopamin als natürliche Droge bequem Menschen in die Abhängigkeit und Isolation zu führen und die letzte Leistungsfähigkeit heraus zu kitzeln.

 

Eine klare Antwort auf die Ursache von Krankheit und Leid gibt uns nur die Bibel. Dort steht geschrieben, dass wenn jemand etwas tut, was unser Schöpfer nicht will, Krankheit und Tod folgen. Und in der Tat ist unsere Welt voll mit Korruption, Lügen, Ehebruch, Mord und Diebstahl. Aus göttlicher Sicht kommt man unweigerlich zu der Erkenntnis, Dopamin wäre ein Verführungshormon, welches auch wissenschaftlich Nachgewiesen bei jeder Sucht beteiligt ist. Und Gott warnt uns vor ein Übermaß an Begierden in der Bibel. Um die menschlichen Bedürfnisse nicht ausufern zu lassen, hat er das Hormon Oxytocin geschaffen, welches für Ausgeglichenheit, Heilung und Liebe steht. Aber in unserer fast gottlosen Gesellschaft ist dafür wohl kein Platz mehr. Kein Wunder das die Menschen „unheilbar“ erkranken und mit Dopamin-Medikamenten legal in den Abgrund geführt werden. Die Behandlung mit Oxytocin ist sehr stark eingeschränkt. Schade!

 

 

1. Parkinson und Oxytocin

 

Die Frage:

Es gibt zwei Hormone (Dopamin / Oxytocin) die einander ergänzen. Dopamin (Überlebens-  bzw. Belohnungshormon steht für Flucht, Angriff, Bewegung und Angst – Oxytocin für Ruhe, Ausgleich, Vertrauen, Verbundenheit. Beide Hormone sind lebensnotwendig. Dopaminmangel entsteht durch permanente Übersanstrengung und Entladung körperlicher Energien. Oxytocin wirkt regenerierend und wirkt positiv auf die negativen Begleitsymptome des Dopaminungleichgewichtes. Einige „unheilbare“ Krankheiten werden ausschließlich mit Dopaminpräparaten behandelt welche Oxytocin abbauen. Damit sind Heilungschancen ausgeschlossen. Obwohl dies in Deutschland bekannt ist (Quelle: Günther Deuschl, Hermann Ackermann: Gerontoneurologie, Georg Thieme Verlag, 25.01.2006) und heilbare Erfolge nachgewiesen sind (Quelle: Michael J. Fox Foundation) ist eine begleitende Oxytocinbehandlung in Deutschland äußerst stark eingeschränkt. Ist das unterlassene Hilfeleistung. Sieben Gründe sprechen für Oxytocin während der Parkinsonbehandlung sprechen:

 

 

  1. Dopaminmangel wird bei allen Säugetieren so lange durch Oxytocin ausgeglichen, bis der Dopaminspiegel normalisiert/regeneriert ist und nicht durch „mehr Dopamin“ (Bsp. Unterkühlung wird auch nicht mit „mehr Kälte“ behandelt, sondern mit Wärme bis das Wohlbefinden erreicht ist und auch nicht darüber hinaus. Die jetzige Methode entsprich der Behandlung eines Alkoholikers mit Alkohol
  2. D2 (Gehirnbereich) stimulierende Dopaminmedikamente (dazu zählt Requip Modutab) setzen Oxytocin frei, fördern Süchte, führen zu oxydativen Stress
  3. Oxytocin wirkt nachgewiesen positiv gegen dyskinetische Parkinsonsymptome
  4. Oxytocin wird erfolgreich bei stressbedingten Symptomen der Gebährmuttermuskulatur beim Geburtsprozess angewendet, warum nicht auch bei anderen Muskelgruppen
  5. Sucht-, Angst- und Schmerzbehandlung
  6. Resozialisierung und psychiatrischen Behandlung
  7. Kostensenkung der Behandlungs-, Pflege- und Heilmittelkosten

Positive Ergebnisse der o.g. Punkte setzen jedoch auch eine veränderte Lebenseinstellung des Patienten voraus!

 

Die  Fakten:

Hormone haben zwei evolutionäre Ziele: die Mischung möglichst verschiedener Gene und die Sicherstellung Pflege der Jungen. Hauptfigurender in diesem Doppelplan der Natur sind:

  • Dopamin (Belohnung)
  • Prolaktin (Sättigung)
  • Oxytocin (Verbundenheit)
  • Phenylethylamin (Energie)
  • Testosteron (Wachstum

Jedes einzelne dieser Bestandteile nimmt Einfluss auf unsere Stimmung, auf unser Bedürfnis nach Intimität, unseren Eindruck vom Partner, aber auch auf unsere Empfänglichkeit gegenüber allen Arten von Süchten.

 

Suchtfalle Dopamin:

Dopamin ist in der Sexualität und an allen Süchten beteiligt. Nach dem sexuellen Höhepunkt sinkt der Dopamin Pegel. Es treten Verhaltensveränderungen wie Reizbarkeit, Unzufriedenheit, Ängstlichkeit und Depressivität auf, die bis zu zwei Wochen anhalten. Während dieser Zeit wirkt Oxytocin um diese Phase zu überwinden. Fehlt Oxytocin wird zu Genussmitteln und anderen Drogen gegriffen oder sich für einen anderen Geschlechtspartner interessiert um den Dopamin Pegel hochzutreiben.

Dopamin und Oxytocin:

 

Dopamin (Sucht- u. Streßhormon)

Stark erhöht

  • Abhängigkeit
  • Angst
  • Sucht
  • Aggression
  • Psychosen
  • Schizophrenie
  • Schwächt Immunsystem
  • Schadet Körper
  • Erregung, Belastung, Besorgnis

sehr niedrig

  •  Abhängigkeit
  • Depression
  • Anhedonie
  • Sozialphobie
  • Schlafstörung
  • Schwache Libido

 

Oxytocin (Anti-Streßhormon)

  •  Gefühl von Ruhe und Eingebundensein
  • Verringert Süchte
  • Positive Gefühle
  • Erleichtert Aufnahmefähigkeit
  • Heilt, befreit, sichert
  • Beschleunigt Wundheilung
  • Verringert Schmerzempfinden
  • senkt Blutdruck
  • Schützt vor Herzerkrankungen
  • Entspannt

Quelle:

http://www.nexus-magazin.de/index

http://www.reuniting.info/science/sex_and_addiction

Wechselwirkung Dopamin / Oxytocin:

Zuviel Oxytocin

treibt den Dopaminpegel mit all seinen negativen Begleiterscheinungen nach oben, fanden 2010 Forscher um den Psychologen Carsten De Dreu von der Universität Amsterdam heraus. Sie gaben das übliche Oxytocin-Nasenspray Männern, die in einem Computerspiel in kleinen Teams um Geld spielten. Die Probanden verhielten sich zwar altruistischer zu ihren Teamkollegen - doch zugleich neigten sie eher dazu, die Gegner präventiv zu bestrafen. In einer weiteren Studie berichtete De Dreu, dass Oxytocin die Probanden im Spiel dazu brachte, die eigene ethnische Gruppe zu bevorzugen, aber Ausländer stärker abzulehnen. Quelle: Science, dem internationalen Wissenschaftsmagazin der AAAS

 

Das Fazit

Studien haben gezeigt, dass im Nucleus accumbens applizierte Dopamin­ Agonisten die Etablierung sozialer Bindungen befördern und Dopamin­Antagonisten dieses behindern (Aragona, Liu et al. 2003). Die D2- stimulierenden Dopaminergika führen zu einer Freisetzung von Oxytocin aus dem paraventrikulären Nukleus des Hypothalamus. Dopaminmangel führt zu Oxytocinmangel! (Quelle: Günther Deuschl, Hermann Ackermann: Gerontoneurologie, Georg Thieme Verlag, 25.01.2006). Das Neuropeptid Oxytocin ist ein wichtiger Mediator komplexer sozialer Verhaltensweisen. So konnten funktionell bildgebende Studien zeigen, dass die Applikation von Oxytocin die mit Angstreaktionen (und dem Kampf­Flucht­System) assoziierte Aktivierung der Amygdala reduziert (Kirsch, Esslinger et al. 2005).

2. Schmerzen bei Parkinson (Astrid Borg)

 

Das Antistresshormon Oxytocin wirkt beruhigend und senkt das Schmerzempfinden. Es wird vom parasympathischen Nervensystem aktiviert und freigesetzt. Oxytocin wirkt nicht nur als Hormon in der Blutbahn sondern auch als Botenstoff im Gehirn. Die Aminosäure Glutamat und GABA-Hemma erhöhen die Oxytocin Freisetzung. Neue Untersuchungen zeigten auch den Einfluss im Opiaten System und bei der Endorphin Produktion. Die Impulse aus schmerzhaften Erlebnissen werden über Bahnen zum Gehirn als beruhigende Stimulanz geführt. Dabei wird auch die Durchblutung erhöht und algogeme Substanzen eliminiert. Das Oxytocin System wirkt bzw. wird beeinflusst von weiteren wichtigen Botenstoffen wie Serotonin, Dopamin und Noradrenalin.

 

3. Oxytocin spielt im Körper eine wichtige Rolle (Halko Weiss)

 

Gebildet wird Oxytocin, was zu den psychoneuroendokrinen Substanzen gehört und im Handbuch für Körperpsychotherapie beschrieben wird als "der wichtigste Stoff ist möglicherweise das Hypophysen-Hormon Oxytocin" (Schattauer 2007, Handbuch für Körperpsychotherapie, Marlock und Weiss, S. 533, Artikel von Lisbeth Marcher, Erik Jarlnaes, Kirstine Münster). Weiter heißt es in diesem Kapitel: "Einige der Oxytocin produzierenden Zellen im Hypothalamus verstärken die Wirkung dieses Stoffs als Neurotransmitter, indem sie ihn in andere Bereiche transportieren, beispielsweise:

  • zum Hipokampus, wo Erinnerungen gespeichert werden und wo das Stresssystems reguliert wird;
  • zur Substantia nigra, dem wichtigsten Zentrum für die Produktion von Dopamin, das die Fähigkeit, zu fokussieren, Belohnungen zu spüren und emotional zu reagieren, beeinflusst
  • zu den Raphe-Kernen, den wichtigsten Zentren der Serotoninproduktion, einem Stoff, der hauptsächlich die Grundgestimmtheit des Menschen beeinflusst; und
  • zum Locus coeruleus, dem Hauptzentrum der Produktion von Norepinephrin, einem Stoff, der unter anderem die Wachheit und die Aggression beeinflusst."

weiterhin wird in dem Handbuch beschrieben, wie sowohl Untersuchungen bei Tieren als auch Menschen ganz andere Wirkung hinsichtlich Sozialverhalten und biologische Wirkung zeigen. Genannt werden hier: "Zu den zahlreichen biologischen Wirkungen von Oxytocin zählt die Senkung der Pulsfrequenz und des Blutdruckes, die Verteilung von Wärme im Körper, die Anregung der Verdauung…., die Stimulation der Wundheilung , die Stimulation der Produktion von Prolaktin, Wachstumshormon und ACTH in der Hypophyse. Die Stimulation von ACTH erhöht kurzzeitig die Produktion von Cortisol in der Nebennierenrinde, doch auf Grund von Feedback-Mechanismen stabilisiert Oxytocin den Cortisol-Spiegel auf einem konstant niedrigen Niveau. Die Produktion von Oxytocin im Körper wird angeregt durch sanfte Berührung, durch das Leben in einer guten Beziehung, durch Sex, durch köstliche Speisen und Getränke, durch angenehmes Körpertraining ( was wahrscheinlich auf dem Zusammenwirken des endogenen Opiatsystems und Oxytocin basiert) und durch Stille (d.H. durch den Zustand meditativer Achtsamkeit)."

 

4. Oxytocin Effekt auf von Levodopa verursachte Bewegungsstörungen (Dyskenisien) (https://www.michaeljfox.org/foundation)

 

Ziel/Grundprinzip:

Das Ziel dieses Projektes ist, das Potenzial antidyskinetische Eigenschaften des Hormons Oxytocin zu beschreiben. Oxytocin befindet sich in Gehirnbereichen, die von der Parkinsonschen Krankheit negativ betroffen sind. Oxytocin kann die von Levodopa verursachten Dyskinesien durch das Reduzieren einer Teilmenge von Neuronen im Striatum umkehren.

 

Projektbeschreibung:

Es werden Dopamine entfernt, um PD ähnliche Symptome zu verursachen. Diese werden mit Levodopa behandelt, um messbare Dyskinesien zu erzeugen. Forscher werden diese Modelle mit verschiedenen Dosen von Oxytocin behandeln und bestimmen, welche Dosis gutes therapeutisches Potenzial hat. Außerdem werden sie eine ausfallende Untersuchung ausführen, um zu bestimmen, wie Oxytocin Veränderungen im Gehirn verursacht. Insbesondere erwarten sie, dass Oxytocin die Tätigeit eines besonderens Neuronentyps im Striatum senkt, der zu einem anderen Gehirnbereich dem globus pallidus vorspringt. Das wird Wissenschaftlern erlauben, Schlüsse über den genauen Mechanismus der Handlung von Oxytocin Effekten und seinem Einfluss auf die Dyskinesien zu ziehen.

 

Relevanz zur Diagnose/Behandlung der Parkinsonschen Krankheit:

Die Levodopa Therapien bleiben für PD Hauptbestandteil. Jedoch präsentiert diese Behandlung eine Hauptherausforderung für die Kliniker, da die unveränderte Behandlung zu den Levodopa verursachten Dyskinesien unvermeidlich führt. Die Oxytocin-Forschung wird in der Entwicklung einer neuen Annäherung an das Behandeln dieser Nebenwirkung helfen. Wenn Dopaminbehandlung, dann auch Oxytocinbehandlung.

 

5. Neurochemie der Sexualität (Walter Last)

 

Wir sind es gewohnt, den Orgasmus als das Ziel von Sexualität anzusehen. Wilhelm Reich war der erste Wissenschaftler, der die Natur und den Zweck des Orgasmus als Entladung eines Überschusses an Bio- Energie beschrieb, mit einer gleichzeitig einsetzenden Befreiung der Gefühlsenergie. Außerdem erkannte er die negativen Auswirkungen.bMit anderen Worten: Orgasmen erzeugen nicht nur Höhepunkte. Sie können auch unangenehme, starke Nebenwirkungen haben, die erst jetzt besser verstanden werden. Diese Nebenwirkungen sind das Ergebnis von Hormontätigkeiten, die bei allen Säugetieren ähnlich ablaufen, weil sie zwei grundsätzliche evolutionäre Ziele verfolgen: Erstens die Mischung möglichst verschiedener Gene und zweitens die Sicherstellung der Pflege der Jungen. Bestimmte Prozesse, die im Folgenden näher erklärt werden, gewährleisten die Erfüllung dieses Doppel-Plans der Natur. Hauptfiguren in diesem neurochemischen Schauspiel sind Dopamin, das Belohnungshormon, Prolaktin, das Sättigungshormon, Oxytocin, das Verbundenheitshormon und Androgene Rezeptoren. Jedes einzelne dieser Bestandteile nimmt Einfluss auf unsere Stimmung, auf unser Bedürfnis nach Intimität, unseren Eindruck vom Partner, aber auch auf unsere Empfänglichkeit gegenüber allen Arten von Süchten. Zusätzlich beteiligt an diesem Prozess ist Phenylethylamin (PEA), das wir auch in Kakao und Schokolade finden, und das sowohl allgemein den Energiepegel als auch die Stimmung hebt sowie die Aufmerksamkeit erhöht. Wenn man verliebt ist, wird PEA in größeren Mengen ausgeschüttet. Umgekehrt führt ein PEA-Mangel (wie er z. B. bei manisch-depressiven Menschen vorkommt) zur Freudlosigkeit. Sobald wir uns in jemanden verlieben, fühlen wir uns ihr oder ihm verbunden. Eine Verbundenheit, die auch auf biologische Weise erfolgt, nämlich durch eine erhöhte Ausschüttung von PEA und den Anstieg unseres Oxytocin- und Dopaminspiegels. Wenn wir durch intimen Körperkontakt sexuell erregt sind, steigt der Dopaminspiegel noch an, und beim Orgasmus schließlich erleben wir eine regelrechte Dopamin-Explosion. Gert Hosege und seine Assistenten von der Universität Groningen verglichen dieses Phänomen mit der Wirkung von Heroin aufs Gehirn.

 

Tatsächlich ist Dopamin an allen Süchten mitbeteiligt, auch bei Menschen, die schon vergessen haben, was Sex bedeutet. Hauptsächlich wirkt Dopamin im limbischen System, dem ältesten Teil unseres Gehirns. Nach dem Orgasmus sinkt der Dopaminpegel rapide und erzeugt eine Körperreaktion, die auch bei typischen Entzugserscheinungen erlebt wird. Bei Männern tritt diese Reaktion augenblicklich, bei Frauen etwas verzögert auf. Außerdem steigt nach einem Orgasmus der Prolaktinspiegel an, und die Zahl der Androgen Rezeptoren verringert sich. Nach einem Orgasmus sinkt auch der Oxytocinspiegel, doch das Pärchen könnte diesem Mechanismus und dem Absacken des Oxytocinpegels entgegenwirken, indem es den engen Körperkontakt einfach weiter aufrechterhält. Aufgrund des erschütterten Hormongleichgewichts können Verhaltensveränderungen auftreten, die dann bis zu zwei Wochen anhalten. Während dieser Zeit sind wir reizbarer, unzufrieden, ängstlich oder sogar depressiv, und statt die guten Seiten unseres Partners zu sehen, treten uns jetzt all seine Schwächen schmerzhaft deutlich vor das innere Auge. Ein ähnliches Wahrnehmungs- und Gefühlsphänomen tritt auch nach Kokainmissbrauch ein, und hält ebenfalls bis zu zwei Wochen an – das ist die Zeit, die Prolaktin braucht, um sich wieder aufzubauen. Anfangs, wenn wir noch frisch verliebt sind, löst der hohe Oxytocinspiegel ein starkes Gefühl von Verbundenheit mit dem Partner aus. Das aufgrund der Hormonschwankungen zwangsläufig folgende Tief überwinden wir schnell und einfach: indem wir mehr Sex haben. Am Anfang facht Sex uns tatsächlich zur Lust nach noch mehr Sex an. Folge ist jedoch ein heftiger Wechsel von Dopamin-Hochs und –Tiefs. Dementsprechend heftige Gefühlsschwankungen muss unsere Beziehung aushalten. Im Laufe der Zeit sind wir dann immer weniger an Sex mit unserem Partner interessiert. (Möglicherweise weil wir ihn oder sie unbewusst mit den „Tiefs“ des Mechanismus assoziieren, oder weil uns der Gedanke, ein bloßer sexueller „Kick“ für den anderen zu sein, langsam die Lust aufeinander nimmt.) Und hier schließlich beginnt die Zeit, wo wir, um unseren Dopaminpegel auf andere Weise als durch Sex hochzutreiben, nicht selten zu Genussmitteln und anderen Drogen greifen oder uns langsam für einen anderen Geschlechtspartner zu interessieren beginnen. Dieses Verhalten gleicht sich im Großen und Ganzen bei Menschen, Primaten, Säugetieren und Reptilien, weil es vom primitiven Teil des Gehirns ausgeht. Einen Beweis für eine länger andauernde post orgasmische Katerstimmung liefern übrigens männliche Ratten, die sich sexuellüberanstrengt haben. Die Zahl der Androgen-Rezeptoren im Hypothalamus der Ratten geht nach exzessivem Sex zurück, was die Wirksamkeit des Testosterons verringert und eine Veränderung des sexuellen Verhaltens bewirkt. Diese Veränderung dauert etwa sieben Tage an, und währenddessen ist die Libido der Ratte geschwächt. Prolaktin bewirkt nicht nur eine „sexuelle Pause“, es beeinflusst auch unser Gemüt und unser Verhalten, ganz so, als wäre es eine Art Resignations-Hormon. Bei Affen, die in Gefangenschaft leben, kann man anfangs einen hohen Kortisolspiegel feststellen; sobald sie ihre Gefangenschaft jedoch als unabänderlich akzeptiert haben, steigt ihr Prolaktinpegel langsam an. Nach sieben Monaten hat dieser Pegel dann seinen Höchststand erreicht. Bei hohem Prolaktinpegel aber zeigen Affen kein Paarungsinteresse. Dies ähnelt den Beobachtungen, die man auch bei Langzeit-Beziehungen machen kann, wo kein oder kaum mehr Oxytocin ausgeschüttet wird. Ein weiteres Experiment lässt darauf schließen, dass der Grund eine Dopaminausschüttung ist: Als Ratten beigebracht wurden, an einem Hebel zu ziehen, um das Belohnungszentrum in ihrem Hirn zu stimulieren, vergaßen sie zu essen und zu kopulieren – sie zogen nur noch an dem Hebel, stimulierten sich wieder und wieder, bis sie schließlich vollkommen ausgezehrt waren.

 

Das Dopaminsystem ist offensichtlich dafür da, genetische Vielfalt sicherzustellen, indem wir dazu animiert werden, Sex mit möglichst vielen Partnern zu haben. Es gibt jedoch ein Hormon, das der unangenehmen Berg- und Talbahn unserer Gefühle, die das Dopamin eben auch auslöst, entgegenwirkt, und das ist Oxytocin. Oxytocin verringert auch das Gefühl von Angst, das mit hohem Kortisolspiegel und Stress verbunden ist. Oxytocin führt zu einem starken Verbundenheitsgefühl des Paares. In Tierpaarbeziehungen enden z. B. Prolaktinanstieg und Dopaminausschüttung nach einer erfolgreichen Befruchtung. Jetzt ist Oxytocin am Zuge; es sichert das Zusammenwirken beider Eltern bei der Aufzucht des Nachwuchses. Bei Menschen geschieht oft etwas Ähnliches: Sie haben Sex, zeugen ein Baby und hören dann langsam mit dem Sex auf. Das könnte natürlich eine lebenslange, emotional stabile Partnerschaft bedeuten, doch die meisten von uns würden diese Vorstellung wahrscheinlich ausgesprochen langweilig finden. Ein schon sehr alter Lösungsvorschlag zu diesem Problem ist: liebevoll-inniger Sex ohne Orgasmus. Diese Idee wurde im indischen Tantra umgesetzt und sowohl von chinesischen Taoisten als augenscheinlich auch von Christen angewendet. Sie ermöglicht Heilung und bietet die Möglichkeit, Beziehungen aufrecht zu erhalten und nicht, wie herkömmlicher orgasmischer Sex das leider oft tut, sie zu trennen.

 

Viele Eheschließungen enden heute in der Scheidung, häufig schon nach kurzer Zeit. Obwohl Scheidungen ein zeitgenössisches Phänomen darstellen, hat das Grundproblem schon immer existiert. Doch in den vergangenen Jahrhunderten wurden nicht funktionierende Partnerschaften durch sozialen Druck und/oder die Unmöglichkeit zusammengehalten, sich scheiden zu lassen. Tiefer liegende Gründe für das Auseinanderbrechen von Beziehungen sind u. a. hormoneller Natur. Evolutionär betrachtet sind wir so „programmiert“, dass wir erstens unsere Gene so weit wie möglich verstreuen und zweitens unseren Nachwuchs schützen. Das heißt einfach gesagt: Wir begegnen jemandem, verlieben uns heftig, zeugen ein Kind, und nach einer Weile suchen wir einen anderen Geliebten und wiederholen alles. Dieses genetische Muster zeigt sich am deutlichsten, wenn der Körper der Frau nach der Schwangerschaft und während der Stillzeit einen hohen Prolaktinpegel aufrecht erhält, die Frau aber das Gefühl tiefer Verbundenheit, das Oxytocin bewirkt, nicht mehr weiter auf ihren Partner richtet, sondern auf ihr Baby. In dieser Zeit sehnt sich die Frau – eben durchaus auch aus hormonellen Gründen – im Allgemeinen nicht nach Sex. Jeder orgasmische Sex würde das hormonelle und emotionale Ungleichgewicht nur verstärken. Was derzeit in unserer Gesellschaft geschieht, ist also, unter evolutionären Gesichtspunkten betrachtet, völlig normal. Hauptproblem sind nur jene schwer zu ertragende emotionale Verzweiflung und das Wirrwarr der Gefühle, dass dieses Phänomen auslöst. All dies greift Gesundheit und Wohlbefinden an, die durch eine harmonische Langzeitbeziehung gestärkt werden könnten. Das ganze Dilemma beginnt damit, dass wir biologisch miteinander „verknüpft“ werden, indem wir uns aufgrund einer massiven Oxytocin- Ausschüttung heftig ineinander verlieben, und lustvoll geben wir uns jedem Dopaminstoss hin, der während des Sexes geschieht. Mit der Zeit jedoch verringert sich die Oxytocin-Ausschüttung, und wir beginnen damit, uns zu entlieben. Es wird immer schwieriger, ein erfülltes und spannendes Sexualleben beizubehalten. Statt atemberaubende Dopamin-Kicks zu erleben, müssen wir jetzt lernen, mit Dopamin-Mangel umzugehen. Er tritt nun immer nach unserem mit der Zeit zur Routine gewordenen Sex auf. Wir fangen an, unseren Partner mit all jenen Schwächen zu sehen, die der hohe Oxytocin-Pegel vorher verdeckt hatte. Dieser Dopamin- Mangel kann bis zu zwei Wochen anhalten und beträchtlichen Druck auf die Partnerschaft ausüben. Während dieser Zeitspanne neigen wir zu Reizbarkeit und Nörgelei, wir fühlen uns ärgerlich oder frustriert, wir beschuldigen einander – und all diese negativen Gefühle sind Ausdruck eines biologischen „Katers“. Je nach dem, wie stabil unser „emotionales Nervenkostüm“ ist, entwickeln wir jetzt ein unbewusstes Bedürfnis, uns voneinander zu trennen, und eine Menge Paare geben diesem Bedürfnis auch nach. So kommt es, dass Paare mit der Zeit das Interesse an gemeinsamem Sex verlieren und sich emotional voneinander zurückziehen, oder sie versuchen ihr emotionales Interesse auf andere Bereiche zu lenken. Nicht selten gelingt es auch, auf diese Weise eine befriedigende Beziehung zu führen. Wieder andere Paare versuchen sich die erregenden Dopamin-Kicks zu verschaffen, indem sie ihre sexuelle Grenzen weiten und z. B. jegliche Stellungen durchprobieren, Partnertausch oder auch gleich einen neuen Partner ins Auge fassen. Dopamin-Kicks kann man allerdings auch über Abhängigkeiten erlangen, etwa durch legale oder illegale Drogen, Spielen, Wetten, Rasen, Schokolade oder wechselnde Geschlechtspartner. Neben stressbedingten und anderen Gesundheitsproblemen können Süchte aber auch eine Vielzahl unangenehmer Nebenwirkungen auf unsere grundsätzliche Beziehungs- und Liebesfähigkeit haben.

 

Betrachtet man die gegenwärtige Struktur unserer Gesellschaft, scheint es von Vorteil, stabile, kooperative sexuelle Partnerschaften zu bilden, die sowohl dem Wohle des Kindes, als auch dem emotionalen Wohlbefinden der Eltern dienen. Da diese Strategie jedoch offenbar unserer evolutionären Programmierung entgegenläuft, müssen wir Wege finden, die Hormonschwankungen zu überwinden, die uns voneinander trennen wollen. Hormonell gesehen müssten wir die Oxytocin-Produktion erhöhen und Dopamin-Schwankungen vermeiden. Von gelegentlichem Sex zum alleinigen Zweck der Zeugung einmal abgesehen, ließe sich dies mit einer liebevoll geführten platonischen Beziehung erreichen. Allerdings lauert hier eine biologische Falle: Um unseren Körper gesund und kraftvoll zu erhalten, muss auch die rege Produktion von Sexualhormonen gewährleistet werden. Und diese Hormonproduktion wird nun einmal am ehesten durch sexuelle Gefühle garantiert. Denn so wie beim Muskelaufbau gilt auch hier: Alles sollte in steter Bewegung gehalten werden, sonst rostet es ein. Das führt zu zwei noch ausstehenden Fragen: „Kann Sex ohne Orgasmus überhaupt befriedigend sein?“ und „Brauchen wir den Orgasmus zur Stimulation unserer Geschlechtsdrüsen, um die Gesundheit unserer Geschlechtsorgane zu wahren?“ Theoretisch können diese Fragen wahrscheinlich nicht überzeugend beantwortet werden, doch glücklicherweise haben wir in diesem Fall genug praktische Beispiele, auf die wir zurückgreifen können. Beispielsweise wurde 1848 im Norden des Staates New York die Oneida-Gemeinde gegründet, die nach und nach auf 250 Männer und Frauen anwuchs. Geschlechtsverkehr ohne Samenerguss war eines der Grundgebote der Gemeinde. Frauen, die die Wechseljahre schon hinter sich hatten, unterrichteten die jungen, noch unerfahrenen Männer der Gemeinde in körperlicher Selbstkontrolle. Noyes erkannte auch die spirituellen Möglichkeiten, die diese männliche Zurückhaltung bot: Um das Königreich des Himmels auf Erden zu erschaffen, sollten wir nicht nur die Versöhnung mit Gott anstreben, sondern gleichzeitig die wahre Vereinigung der Geschlechter. Er vermutete sogar, dass die Ursache für das Gefühl von Unzufriedenheit, das häufig nach herkömmlichem Geschlechtsverkehr eintritt, in der jüdisch-christlichen Verknüpfung von Sexualität und Schuld liegt. Aufgrund der Behauptung einiger namhafter Mediziner, dass nicht-orgasmischer Geschlechtsverkehr gefährlich sei, musste sich eine große Anzahl der Gemeindemitglieder einer medizinischen Untersuchung unterziehen. Dort wurde jedoch festgestellt, dass sie „völlig gesund, glücklich und im Einklang mit sich selbst“ waren.

 

Die Sexualität und die Vielzahl positiver Auswirkungen, die nicht-orgasmischer Sex hat, kann man nur wirklich begreifen, wenn man sie im Hinblick auf die Bio-Energie oder Lebenskraft betrachtet, die auch als Prana, Chi, Ki, Orgon oder Od bezeichnet wird. Wir können diese Energie auch als die innerste Aura um ein Lebewesen wahrnehmen, spüren sie als Hitze oder Kribbeln im Körper, vor allem wenn Energie weitergeleitet wird, wie beim Handauflegen im Reiki, und natürlich besonders stark während eines Orgasmus. Diese Energie zirkuliert nicht nur in unserem Meridiansystem – ihre Wirbel formen auch unser Chakrensystem. Sie ist der Grund für diverse paranormale und psychische Phänomene. Obwohl Bio-Energie in der Schulmedizin und den konventionellen Wissenschaften noch immer keine Rolle spielt, ist sie doch in unserem täglichen Leben allgegenwärtig und – zumindest von sensiblen Menschen – auch deutlich spürbar. Die stärkste sexuelle Energie tragen Jugendliche mit sich, die noch keinen Sex hatten. Bei ihnen kann die mit dieser Energie verbundene Elektrizität manchmal sogar zu Störungen an elektrischen und elektronischen Geräten führen.

 

Als lebende Organismen stellen wir ein dynamisches Bio-Energie-System dar. Unsere Gesundheit und unsere Energie beruhen auf einem steten Strom von Bio-Energie in unser Chakren-System. Denn von dort fließt die Energie durch das Meridiansystem in alle Organe und Gewebeschichten, während überschüssige Energie nach außen dringt und die Aura um unseren Körper bildet. Das Sakralchakra (auch: Genitalchakra) ist unsere größte Quelle von Bio-Energie. Es leitet nicht nur einen angemessenen Strom davon in unser Wurzelchakra und die Wirbelsäule empor ins Gehirn, sondern gewährleistet auch die Produktion von Geschlechtshormonen. Sollte diese Energiequelle einmal geschwächt sein, lässt unsere Vitalität nach. Wir stehen dann kurz vor einer Krankheit oder sind schon sehr alt. Das Problem ist nun folgendes: Wenn wir diese Energiequelle durch schlechte Ernährung oder durch das Blockieren sexueller Energie vernachlässigen, leidet auch unser allgemeiner Energiepegel. Nutzen wir diese Energiequelle andererseits übermäßig, indem wir orgasmischen Sex haben, verlieren wir eine unangemessen hohe Menge an Bio-Energie, was (außer den bereits genannten negativen Nebenwirkungen aufgrund der starken Hormonschwankungen) ebenfalls zu einem niedrigen Energiepegel führt. Die Lösung des Problems müsste also logischerweise in einer ausgiebigen Nutzung und Stimulation unserer sexuellen Energie bestehen, jedoch ohne sie zu löschen oder eine Energieblockade erzeugen. Im Idealfall produziert unser Körper eine große Menge sexueller Energie und leitet sie dann in das Chakren- und das Meridiansytem, was uns jung und vital hält. Der erste Bericht stammt von einem ehemaligen Patienten, einem Arzt, und seiner Braut. Nachdem das Paar sich eine Stunde lang nackt in einem dunklen Raum liebkost hatte – und zwar ohne Geschlechtsverkehr, sah der Mann den Körper seiner Frau auf einmal von einem schwachen grünblauen Licht umgeben. Als er seine Handfläche hob, bis sie etwa „zweieinhalb Zentimeter von ihrer Brust entfernt war“, sprang ein sicht- und hörbarer Funke von der Brust zu seiner Hand und verursachte sogar einen geringen Schmerz. Dr. Karl von Reichenbach, ein renommierter Wissenschaftler, beschrieb ein ähnliches Phänomen, wurde aber von der Wissenschaft nicht ernst genommen. Das Paar experimentierte daraufhin mit von Urbans Ratschlägen und erzielte die folgenden Resultate: Liebkosten sie sich eine Stunde lang und hatten dann Geschlechtsverkehr, der kürzer als 27 Minuten dauerte, sprangen immer noch Funken zwischen ihnen hin und her. Wenn der Geschlechtsverkehr nach der Liebkosung jedoch länger als 27 Minuten dauerte, gab es keine Funken mehr. Mehr noch: Vollzogen sie den Geschlechtsverkehr ohne vorherige Liebkosung, hatte die Frau keine sichtbare Aura um sich und es bildeten sich auch keine Funken, egal wie lang oder kurz der Akt war. Langes Liebkosen und Sex unter 27 Minuten erzeugte zudem in beiden ein starkes Begehren nach mehr Sex. Doch wenn sie auf dieses Verlangen mit einem weiteren Akt reagierten, verursachte das nicht selten Probleme wie Kopfschmerz, Asthma oder beschleunigten Herzschlag. Nach langer Liebkosung und kurzem Geschlechtsverkehr wurden die Funken zwischen ihnen stärker. Von Urban betrachtete diese Beobachtung als Beweis dafür, dass ein orgasmischer Akt unter 27 Minuten die Spannung in den Geschlechtsorganen löst, während die Spannung im restlichen Körper zunimmt. Die Funken waren ebenfalls kraftvoller am Vortag der Menstruation, was wieder auf eine erhöhte Körperspannung verweist. Von Urban schrieb, dass bei mehrfachem Geschlechtsverkehr unter 27 Minuten die Funken mehr als zweieinhalb Zentimeter überbrückten, was nahe legt, dass die Spannung im Körper sich mit jedem der kurzen Akte erhöhte. Diese Funken, die nur an Menschen mit großer sexueller Energie sichtbar werden, sind deutliches Zeichen dafür, dass die Haut stark mit Bio-Energie aufgeladen ist. Als Bestandteil des Vorspiels ist dies vergnüglich und begehrenswert, doch dann muss diese Aufladung als Teil einer verlängerten Vereinigung wieder entladen werden. Bleibt die Haut stattdessen aufgeladen, fühlt sich die jeweilige Person angespannt und verkrampft, und der Körper kann im Laufe der Zeit stressbedingte Symptome aufweisen und zu Krankheiten neigen. Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass orgasmischer Sex, der länger als eine halbe Stunde dauert, egal ob mit oder ohne vorherigen Liebkosungen, keinerlei Funken produziert und folglich augenscheinlich alle Spannung auflöst. Dieser länger dauernde Sex hatte ein angenehmes Gefühl von vollkommener körperlicher Entspannung zur Folge, was die Liebe und Zufriedenheit des Paars verstärkte. Das Verlangen nach Sex war dann für mindestens fünf Tage gestillt. Dauerte der Sex eine Stunde, hielt die Zufriedenheit eine ganze Woche an, und nach zweistündigem Sex sogar zwei Wochen. Diese Beobachtung bestätigte sich auch dann, wenn der Mann einen vorzeitigen Samenerguss hatte, das Paar aber weiter innig verbunden blieb, das heißt, auch mit dem nicht-erigiertem Penis. Später fand sich von Urban durch die Berichte anderer Paare in seinen Beobachtungen und Erkenntnissen bestätigt.

 

Psychologischen Studien und Statistiken zufolge verursacht der größte Teil aller sexuellen Beziehungen auf lange Sicht mehr Kummer und Leid als Glück. Eine scheiternde Beziehung setzt uns unter Stress, und Stress beeinträchtigt sowohl das emotionale als auch das physische Befinden. In der Medizin wird Stress heutzutage als ein grundsätzliches Problem angesehen, das jede Krankheit noch verschlechtern kann. Hormonelle und bioenergetische Schwankungen, Kummer und auch Nährstoffmängel sind sexuelle Faktoren, die unserer Gesundheit schaden können. Oft kommen mehrere Faktoren in einem Einzelfall zusammen, und nicht immer ist es leicht, sie genau zu bestimmen. Nährstoffmängel hängen größtenteils auch mit dem Verlust von Samenflüssigkeit zusammen. Das männliche Ejakulat besitzt einen hohen Zinkgehalt, und für seine Erzeugung braucht der Körper reichlich Vitamin B6 und Omega-3-Fettsäuren, die sich z. B. in Fisch- oder Leinsamenöl finden. Mangelerscheinungen dieser Stoffe sind weit verbreitet, insbesondere jedoch unter Jungen, die häufigen Samenerguss haben. Bei Schizophrenie, die unter männlichen Jugendlichen besonders häufig auftritt, hat man übrigens dieselben Mängel festgestellt. Eine Unterentwicklung der männlichen Geschlechtsorgane kann ebenfalls Folge von Zinkmangel sein, genau wie im fortgeschrittenen Alter die Vergrößerung der Prostatadrüse. Dass ich all diese Zusammenhänge hier aufzeige, soll nicht bedeuten, dass ich Selbstbefriedigung mit Schuldgefühlen belasten will; vielmehr möchte ich das Bewusstsein für unsere Ernährung schärfen. Überdies beruhen sowohl Orgasmus als auch Schizophrenie auf einem hohen, instabilen Dopaminspiegel, Depressionen hingegen auf einem niedrigen. Des Weiteren wurde festgestellt, dass regelmäßiger Samenerguss Arthritis begünstigt. Dr. Bernhard Aschner, ein Arthritisspezialist, fand heraus, dass Arthritis sich mit regelmäßigem Samenerguss verschlechtern kann, vor allem bei älteren Männern. Ihnen gab er den Rat, bis zur Gesundung einige Monate lang ganz auf Sex zu verzichten. Hormonelle Schwankungen, insbesondere Dopaminüberschuss oder -mangel, unterstützen das Suchtverhalten, wie z. B. Drogenabhängigkeit, Zwangsstörungen und Spielsucht. Außerdem können sie Aggressionen, Gewalttätigkeit und ADS verstärken. Oxytocin hingegen kann positiv auf all diese Probleme einwirken. Unser Stresspegel wird vor allem durch unsere Unfähigkeit, bioenergetische Spannung wieder zu entladen, permanent erhöht. Ein Beispiel mag das Fernsehen sein: Wir sehen uns einen aufregenden Film an, der uns innerlich anheizt, und dann gehen wir einfach zu Bett, ohne uns zuvor von der erzeugten Spannung wieder zu befreien. Konventioneller Sex funktioniert ähnlich. Anfangs wird der Körper mit einer Erwartungshaltung und mit Erregung aufgeladen, doch eine Entladung findet, vor allem für Frauen, nurminimal statt, solange die Vereinigung nicht mal 30 Minuten dauert. Dass einige Frauen da emotionale Probleme entwickeln, Frauen oder Nervenleiden bekommen oder schlicht abschalten und Sex ablehnen, ist kein Wunder. Männer, die über weniger emotionale Feinfühligkeit als Frauen verfügen, stellen eher körperliche als psychische Symptome fest. So leiden sie z. B. unter erhöhtem Blutdruck, unter Herzkrankheiten, Prostataproblemen oder Impotenz. Die meisten Erkrankungen der Geschlechtsorgane bzw. damit zusammenhängende Beschwerden werden von ungesunden Sexualpraktiken mit verursacht. Diese Probleme schließen nicht nur Krebs und Infektionen der Geschlechtsorgane mit ein, sondern auch Erkrankungen in anderen Körperbereichen. Tumorwachstum und die Entwicklung von Metastasen werden durch Stress begünstigt. Oxytocin behindert die Wirkung von Stresshormonen, und weniger Stress bedeutet: größere Widerstandsfähigkeit und schnellere Gesundung. Oxytocinrezeptoren wurden auch in Tumoren entdeckt. Oxytocin wirkt wachstumshemmend auf sämtliche Krebsformen, insbesondere auf Prostata- und Brustkrebs. Je mehr Oxytocin im Körper vorhanden ist, umso kleiner fällt das Krebswachstum im Allgemeinen aus. Ein hohes Oxytocinvorkommen verbessert die Stressfähigkeit, stärkt das Immunsystem, beschleunigt die Wundheilung, unterstützt die Entgiftung, hilft bei Impotenz und Autismus, erhöht Erinnerungsvermögen und Hinwendungsfähigkeit, beruhigt Angst- und Aggressionsgefühle, hilft bei Allergien und bei Schmerzen.

 

Bioenergetische Störungen und emotionale Energie-Blockaden tragen womöglich nicht nur zu Bluthochdruck, geistigen Störungen und anderen stressbedingten Gesundheitsproblemen bei, sondern auch zur Häufung von Hüft-, Knie- und Rückenproblemen, Beinkrämpfen, Beschwerden in der Beckengegend und gynäkologischen Problemen wie etwa Impotenz und Frigidität. Anhaltende bioenergetische Störungen und die damit verbundenen emotionalen Blockaden führen nämlich zu Muskelanspannungen mit dauerhaft verringerter Blut-, Lymph- und Nervenversorgung in diesen Arealen, was diese Bereiche anfällig für Infekte, Arthritis und viele andere Beschwerden macht. Den von Urban’schen Erkenntnissen und den Erfahrungen Karezza - geübter Paare zufolge wäre die einfachste Methode, solch anhaltende Spannungen aufzulösen, ausgedehnter, ruhiger, unter Umständen auch sexueller Körperkontakt mit dem Partner oder der Partnerin. Dieser Körperkontakt sollte im Wesentlichen aus einer langen Entspannungs- bzw. Meditationszeit bestehen. Die überschüssige Energie lässt sich bereits in einer einzigen solchen Session beseitigen; tiefere Muskelverspannungen, die aufgrund einer lebenslangen sexuellen Frustration entstanden sind, können allerdings nicht mit einem Mal gelöst werden. Dafür muss man viel öfter engen Körperkontakt pflegen und gezielt sowohl Einbildungskraft als auch Glücksgefühle zur Aufschmelzung emotionaler Blockaden einsetzen. Emotional vernachlässigte Kinder werden zu Erwachsenen mit antisozialen oder gar asozialen Tendenzen. Entweder kann sich dies als gewalttätiges, kriminelles und zerstörerisches Verhalten ausdrücken, oder aber als Schüchternheit, mangelndes Selbstwertgefühl, selbst zerstörerisches Verhalten oder Depression. Sehr oft beginnen sexuelle Probleme gleich nach der Geburt, wenn das Kind die Flasche bekommt, statt an der Brust gestillt zu werden, oder schlimmer noch: wenn es für länger von der Mutter getrennt wird. So eine Trennung beeinträchtigt unsere zukünftige Fähigkeit, uns an einen Partner zu binden. Doch selbst wenn unser Verhältnis zu den Eltern das denkbar Beste ist, wird unsere erwachende Sexualität Spannung und Stress in uns erzeugen. Die Umgebung reagiert dann im Allgemeinen mit Gleichgültigkeit auf unser Bedürfnis, die sexuelle Energie irgendwie ins Lot zu bringen, und später im Erwachsenenalter bekommen wir die emotionalen und gesundheitlichen Folgen dieser ehemaligen Gleichgültigkeit zu spüren. Lassen Sie uns einen kleinen Vergleich anstellen zwischen unserer westlichen Kindererziehung und der fortgeschrittener Naturvölker, wie von Urban sie beschreibt. „Die Melanesier“, schreibt von Urban, „glauben, dass Kinder, deren sexueller Trieb nicht entwickelt ist, später keine guten Liebhaber werden können.“ Sexuelle Schulung im Kindesalter wird also als äußerst wichtig für ein zukünftiges glückliches Liebesleben betrachtet. Deshalb ermutigen sie ihre Kinder, ihren sexuellen Gefühlen Aufmerksamkeit zu schenken. In den Naturvölkern wird viel berührt und gestreichelt, es gibt jede Menge Hautkontakt zwischen Erwachsenen und Kindern. Von Urban schreibt weiter, wie der Anthropologe Prof. Bronislaw Malinowski ein afrikanisches Stammesoberhaupt beschreibt, das einem frühen Entdecker gegenüber seine Verwunderung darüber äußert, dass die „Westlichen“ ihren Kindern keinen sexuellen „Unterricht“ erteilen. Sexuelle Erziehung galt als der wichtigste Unterricht, denn eine gesunde sexuelle Entwicklung bedeutete nicht nur Glück für den Einzelnen, sondern wirkte sich auch harmonisierend auf das ganze Familien- und Stammesleben aus. Er schreibt weiter, dass „in einigen afrikanischen Stämmen stets eine ältere Person einer jüngeren des anderen Geschlechts zeigt, wie man sich selbst befriedigt.“ Und um sexuelle Spannung abklingen zu lassen, „legen alte Frauen ihre Hand ruhig auf die Hoden kleiner Jungen und alte Männer auf die Vulvas kleiner Mädchen. So halten sie sie für lange Zeit.“ Malinowski vermerkt, dass diese Praxis weit befriedigender sei als Masturbation. Warum? Weil Masturbation, obwohl sie eine lokale Entspannung verschafft, dennoch die allgemeine Körperspannung erhöht, während Hautkontakt mit jemandem des anderen Geschlechts diese Spannung verringert. Aus diesem Grund wäre nicht-sexueller Hautkontakt zwischen einem Jungen und einem Mädchen, oder einem Kind und einem Elternteil des anderen Geschlechts ein gutes Mittel, Hyperaktivität, ADS, Schüchternheit, Autismus, Gewalttätigkeit, Selbstverletzung und die damit verbundenen Probleme erfolgreich anzugehen. Sexuelle oder stressbedingte Gesundheitsprobleme scheint es bei den von Malinowski beschriebenen Naturvölkern nicht zu geben. In unserer Gesellschaft hingegen wird die Sexualität von Kindern oft derart fehlgeleitet, dass im späteren Erwachsenenleben nicht selten sexuelle Gewalttätigkeit daraus folgen oder Formen sexueller Hemmung, Frustration, Vergewaltigung, emotionale Probleme, Geisteskrankheiten oder stressbedingte Gesundheitsprobleme. Allein dies zeigt, dass wir von den Methoden der Naturvölker eine Menge lernen können. Da diesen Naturvölkern von vornherein die ganze Bandbreite liebevoller sexueller Betätigung offen steht, hat die Sexualität keine ungesund obsessive Anziehungskraft auf sie, so wie oft auf die Menschen in unserer Gesellschaft. Kindesmissbrauch, Vergewaltigung und andere Formen von Gewalt kennen sie nicht. Sexuelle Betätigung ist so natürlich für sie wie Essen für uns. Malinowski zufolge führte die sexuelle Erziehung und ein derart offener Umgang mit Sexualität nicht zwangsläufig zu frühen Schwangerschaften.

 

6. Muskelverjüngung durch das Oxytocin (Christian Elabd)

 

US-Forscher haben in Versuchen mit Mäusen herausgefunden, dass Oxytocin auch eine Schlüsselrolle für den Aufbau und die Regeneration der Muskeln spielt: Fehlt das Hormon, bauen die Muskeln ab und Verletzungen werden kaum noch geheilt. Da bei uns auch im Alter der Oxytocinspiegel abnimmt, könnte dies den altersbedingten Muskelschwunderklären. Noch spannender: Bei Mäusen reichte schon eine Gabe von Oxytocin, um ihre Muskeln wieder zu verjüngen. Dies eröffnet einen Weg, altersbedingten Muskelschwund auch beim Menschen zu behandeln Ab 30 geht es bergab: Schon in diesem Alter beginnt die Muskelmasse beim Menschen allmählich abzunehmen - zunächst schleichend und kaum bemerkbar, dann ab 50 immer schneller. Dieser Verlust lässt sich zwar durch Training in gewissem Maße ausgleichen, dennoch verlieren die meisten älteren Menschen mit der Zeit an Stärke und Agilität. Der Grund dafür ist zum einen, dass sich ältere Muskeln nach einer Verletzung nicht mehr so gut regenerieren, Stammzellen, die neues Muskelgewebe bilden sollen, sind weniger aktiv, wie Christian Elabd von der University of California in Berkeley und seine Kollegen erklären. Zum anderen verändert sich auch die Muskelfunktion und Muskelgewebe wird schneller abgebaut. "Die molekularen Ursachen für diese Effekte sind jedoch bisher kaum verstanden", sagen die Forscher. So gibt es zwar einige Moleküle, die mit dem Alter zunehmen und die eine Rolle für den Muskelschwund spielen könnten. Naheliegender wäre aber eigentlich ein Botenstoff, der mit dem Alter abnimmt. Einen solchen Botenstoff haben Elabd und seine Kollegen schon länger im Verdacht: das Oxytocin. Denn frühere Studien hatten gezeigt, dass Muskelstammzellen Rezeptoren für dieses Hormon besitzen – warum, blieb aber bisher unklar. In einem ersten Test mit Mäusen wiesen die Forscher zudem nach, dass der Oxytocinspiegel bei alten Mäusen um das Dreifache niedriger liegt als bei jungen. Beides zusammen könnte darauf hindeuten, dass das Oxytocin eine Rolle für die Muskelalterung spielt. Um diese Hypothese zu überprüfen, führten die Forscher mehrere Versuche mit Mäusen durch. In einem davon spritzten sie jungen Mäusen einen Oxytocin-Hemmstoff, alten dagegen zusätzliches Oxytocin. Dann beobachteten sie, wie gut sich die Muskeln dieser Tiere nach einer Verletzung wieder regenerierten.

 

Das Ergebnis war ein verblüffender Alterstausch: Bei den jungen Mäusen stockte die Muskelreparatur, ihre Muskeln schwanden wie sonst nur bei greisen Mäusen. Bei den alten Mäusen dagegen wirkte das Hormon wie eine Verjüngungskur: Die normalerweise im Alter inaktiven Stammzellen begannen sich verstärkt zu teilen und neues Muskelgewebe aufzubauen, wie die Forscher berichten. Diese anregende Wirkung des Oxytocins bestätigte sich auch in Versuchen mit Zellkulturen. "Dies ist die erste Arbeit, die demonstriert, dass Oxytocin die Reparatur und Erhaltung der Skelettmuskeln fördert und dass eine Abnahme des Hormons zum altersbedingten Muskelschwund beiträgt", konstatieren die Forscher. Siebelege auch erstmals, dass das Hormon direkt auf die Muskelstammzellen wirkt. DasOxytocin ist demnach auch ein Muskelhormon. Nach Ansicht der Forscher ist diese Entdeckung eine große Chance, endlich eine wirksame Behandlung gegen den altersbedingten Muskelschwund zu finden. Denn bisher existiert keine Therapie dagegen, wie sie erklären. Die einzige Möglichkeit gegenzusteuern, ist konsequentes sportliches Training. "Unsere Arbeit enthüllt nun eine neue und sichere Möglichkeit, um das Altern der Muskeln zu bekämpfen oder ihm vorzubeugen", betonen Elabd und seineKollegen. Hinzu kommt: Oxytocin ist bereits für den Einsatz am Menschen getestet und lässt sich einfach verabreichen, sogar als Nasenspray, wie die Wissenschaftler berichten. Dies könnte die Entwicklung eines Medikaments gegen altersbedingten Muskelabbau vereinfachen und beschleunigen.

 

7. Dopamin ist Stress

 

Schwerer Stress zerstört das Regulationssystem für Dopamin. Anstelle von Belohnungsgefühlen führt die Kaskade letztendlich zu abneigendem Verhalten. Sie könne daher ein Weg zu stressinduzierten Depressionen sein. Um die Tiere unter starken Stress zu setzen, wurden sie mehrmals in ein Wasserbecken gesetzt. Zunächst mussten sie einmal 15 Minuten schwimmen. 24 Stunden später zwangen die Forscher die Tiere, vier Mal sechs Minuten zu schwimmen. Dabei ließen sie ihnen nur jeweils sechs Minuten Pause dazwischen. Exakt eine halbe Stunde später wurde das Gehirn der Tiere untersucht. Das Ergebnis: Die Fähigkeit für das Hormon CRF, die Dopamin-Ausschüttung zu stimulieren, war komplett verschwunden. Auch nach sieben, 30 oder 90 Tagen hatte sich das Gehirn noch nicht davon erholt. Zudem waren derart gestresste Tiere in dieser Zeit nicht mehr in der Lage, zu schwimmen. Bei chronischem Dopaminexzess (Überschuß) kommt es zu zentraler Fatigue (Erschöpfung, Müdigkeit), außerdem erhöht Dopamin den oxidativen Stress und schädigt Nervenzellen. Anhaltender Dopaminmangel führt zu Bewegungsstörungen, Tagesmüdigkeit, Antriebsstörungen, Motivationsverlust, kognitiven Einbußen, Depressionen und psychovegetativen Störungen.

 

8. Nebenwirkungen von Parkinsonmedikamenten, eine Schande im religiösem Sinn und nicht konform mit Gott (Schön Klinik München Schwabing)

 

Mögliche Nebenwirkungen von Parkinsonmedikamenten stellen so manchen Ehepartner auf eine harte Probe. Nach außen hin scheint es dem Patienten gut zu gehen. Doch gerade bei Jüngeren kann es zu starken psychischen Veränderungen kommen. Diese Nebenwirkungen als solche zu erkennen, ist schwierig. Denn unter anderem sind Spielsucht, Kaufrausch oder eine gesteigerte Libido bekannt. „Gerade Ehepartner müssen deshalb darüber informiert werden“, so Professor Ceballos-Baumann, Chefarzt des Zentrums für Parkinson-Syndrome und Bewegungsstörungen der Schön Klinik München Schwabing. Allerdings gibt der Spezialist auch Entwarnung: Diese starken Nebenwirkungen treten nur bei etwas mehr als einem von zehn Patienten auf, sind also sehr selten. "Ich erkenne meinen Mann nicht wieder. Er hat mich und die Kinder verlassen. Seine Partner wechseln ständig“, schreibt eine betroffene Ehefrau. Parkinsonpatienten? Das sind die mit den zitternden Händen – so die weit verbreitete Meinung. Das stimmt natürlich nur bedingt. Angehörige wissen, das Betroffene vor allem mit Antriebslosigkeit und Müdigkeit kämpfen, mit depressiven Verstimmungen, Schlafstörungen und motorischen Rückschritten. Schuld daran ist die bei Parkinson deutlich verminderte Produktion des Botenstoffes Dopamin. Dieser ist im Nervensystem mit allen anregenden und mobilisierenden Funktionen assoziiert. Ziel einer Parkinsonbehandlung ist deshalb der Ausgleich des Dopaminmangels. Hierfür werden häufig Präparate zur Anregung der Dopaminproduktion verschrieben, sogenannte Dopaminagonisten. Damit bleibt vor allem die Motorik sehr gut erhalten und die typischen Parkinsonmerkmale lassen sich gut in Schach halten. Wie sich allerdings die Psyche des Patienten darauf hin verändert, kann niemand genau vorhersagen.

 

Impulskontrollstörungen durch Parkinsonmedikation.

"Es gibt es in der Tat ein Problem namens Hypersexualismus im Zusammenhang mit der Parkinson-Medikation", erklärt Parkinsonspezialist Professor Ceballos-Baumann. „Hypersexualismus ist eine Form der Impulskontrollstörungen. Die Libido des Betroffenen ist stark gesteigert.“ Des Weiteren zählen dazu das pathologische Glücksspiel, impulsives Essen und Einkaufen. Nebenwirkungen, die alle eng mit der Therapie mit Dopaminagonisten assoziiert sind – am häufigsten beschrieben bei dem Medikament Sifrol (Pramipexol). Schon unter niedriger Dosierung können Nebenwirkungen dieser Art auftreten. Die meisten betroffenen Patienten sind männlich und jünger als 55 Jahre. So stehen die Meisten noch voll im Berufsleben. Haben Familie. Sind geschäftsfähig. Gerade die Ehepartner werden somit auf eine sehr harte Probe gestellt.

 

Häufigste Nebenwirkung bei Parkinson: Halluzinationen.

Was allerdings jeder zweite Parkinsonpatienten erlebt, aber nicht berichtet, sind Halluzinationen. Diese Nebenwirkung tritt extrem häufig nach längerem Krankheitsverlauf auf. Bereits lebhafte Träume können eine Vorstufe von Halluzinationen sein. Im Fortschreiten können in der Dunkelheit aus einem Busch im Garten Fratzen oder Gestalten werden. Ebenso typisch ist die Überzeugung, dass sich bestimmte Personen im Raum befinden, die der Patient aber noch als „nicht real“ einordnen kann. Auch hier sollten Angehörige hellhörig werden. Denn irgendwann werden die Halluzinationen so real, dass Parkinsonpatienten nach den halluzinierten Gestalten wie Gnomen und Tieren mit den Händen greifen, um sich von der Nicht-Existenz der Gestalten zu überzeugen. Auch dann sollte eine Medikamentenumstellung erfolgen. „Allerdings“, berichtet Professor Ceballos-Baumann, „können solche und Halluzinationen auch durchaus angenehm sein. Ich erinnere mich an einen Patienten, der mich bat, ich sollte ihm mit meiner Medikamentenumstellung nicht die Japanerinnen im Kimono wegnehmen, die ihn nachts besuchen würden.“

 

Beispiel Ropinirol (Pharma Lexikon)

Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Übelkeit, Erbrechen, Schläfrigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Synkopen und Bewegungsstörungen. Dopamin-Agonisten sind bekannt dafür, dass sie Verhaltensveränderungen (z.B. Spielsucht, Hypersexualität, Kaufzwang, Essattacken) und psychotische Störungen (z.B. Wahnvorstellungen, Paranoia) verursachen können.

 

Das sind alles Symptome die für Dopaminüberschuss stehen und bedeuten bei Einnahme ein ständiges Dopamin auf und ab, bis der Körper vollständig ausgezerrt ist. Die Regulierung des Dopaminspiegels mit Oxytocin ist durch das Freisetzen der Medikamente nicht mehr gegeben. Das ist Menschen verachtend. Regeneration ist nur durch Enthaltsamkeit und nicht durch Förderung von Süchten erfolgreich.

 

9. Erfahrungsbericht

 

Oliver K. war 25 Jahre in verschiedenen Positionen erfolgreich in einem Großkonzern tätig. Alkohol, Zigaretten, Drogen, Fremdgehen waren für ihn Fremdwörter. Aber er war Workaholic am PC, nahm es mit der Ernährung nicht so ernst, übertrieb es manchmal mit dem Sport. Ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem er sich Schädelverletzungen zuzog, bremste ihn 2002 aus. Oliver erholte sich und setzte seinen Lebensstil unverändert fort, bis ihn 2005 die umstrittene Diagnose Morbus Parkinson schwer traf. Es folgte die Ehescheidung. 2006 kehrte Oliver in seinem ursprünglichen Beruf zurück. Der zunehmende Druck seitens der Neurologen verunsicherte ihn zunehmend und nach einem schweren Zusammenbruch im Februar 2007 ließ er sich auf eigenen Wunsch psychiatrisch behandeln. 2009 begann Oliver eine Umschulung in Bad Pyrmont. Dort in neurologischer Behandlung folgte die systematische Hochdosierung mit dem Medikament Requip Modutab auf 24 mg. Sein Gesundheitszustand verschlechterte sich zunehmend. Die Umschulung wurde 2011 trotz guter bis sehr guter Benotung abgebrochen, die Berentung eingeleitet. Er klagte über eine ausgeprägte Pornografie- und Kaufsucht, den Nebenwirkungen des Medikaments über die er keine Kenntnis hatte. Olivers Gedanken drehten sich nur um Sex. Seine Freundin sah er nur noch als Lustobjekt, besuchte mit ihr Swingerklubs und ergötzte sich daran, wenn sie mit anderen Männern das Bett teilte. Alleine, rieb er sich mit (zensiert) ein, (zensiert) in das Essen, trug die Wäsche seiner Freundin und befriedigte sich mit einem Winkelschleifer. Das ausschleichen des Medikaments endete in einer Depression, die 2012 in einen Selbstmordversuch gipfelte. Es folgte eine Odyssee durch zahlreiche Kliniken, deutschlandweit. Er ließ Gutachten anfertigen, die genetische Ursachen oder andere Krankheiten ausschlossen. Der Hinweis auf Diabetes Typ 2 wurde von den Ärzten ebenso ignoriert, wie der im Labor festgestellte überdurchschnittlich hohe Dopaminspiegel. Durch das ständige auf- und ab des Dopamin-Pegels kam es zu den bekannten Begleiterscheinungen: Psychosen, Ängste, innere Zwänge, Isolation, Aggressionen. Unzählige Möbelstücke gingen zu Bruch, der materielle Schaden ging in die Tausende von Euro. Seine Freundin die weiter zu ihm hielt, begann er zu attackieren. Zutiefst frustriert und mit Schmerzen, setzte Oliver alle Medikamente ab, einen Selbstmordversuch konnte seine Freundin gerade noch abwenden. Die arg strapazierte Beziehung zerbrach noch im gleichen Jahr. Um sich abzulenken begann er zu schreiben. 2014 organisierte seine Stieftochter einen Platz in einer Pflegeeinrichtung, ein tiefer Einschnitt. Oliver konnte kaum noch laufen, leidete unter einem enorm hohen Muskeltonus, wurde zunehmend isoliert. Die Kündigung seines Sportstudios ertrug er ebenso mit Fassung, wie die Blicke und Kommentare in der Öffentlichkeit. Die Einsamkeit und die Schmerzen zur Weihnachtszeit begegnete er mit einem starken Glauben. Finanziell der Insolvenz nahe, fasste Oliver 2015 all seinen Mut und zog in ein betreutes Wohnen nach Brandenburg, um sein Leben neu zu ordnen. Er kämpft seitdem um eine begleitende Oxytocinbehandlung, die ihm ohne wissenschaftliche Begründung verwehrt blieb. Auch fand sich bislang kein Labor das den Oxytocinspiegel bestimmt. Briefe an leitende Ärzte und dem Bundesgesundheitsministerium zu diesem Thema wurden ungenügend oder gar nicht beantwortet. Das er kein Vertrauen in Medikamente mehr hatte, bedarf keiner näheren Erläuterung.

 

10. Was sagt die Bibel dazu:

 

1 Korinther 10:13 / LUT

Es hat euch noch keine denn menschliche Versuchung betreten; aber Gott ist getreu, der euch nicht läßt versuchen über euer Vermögen, sondern macht, daß die Versuchung so ein Ende gewinne, daß ihr's könnet ertragen.

 

1 Petrus 5:8 / LUT

Seid nüchtern und wachet; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, welchen er verschlinge.

 

Jakobus 1:12-15 / LUT

Selig ist der Mann, der die Anfechtung erduldet; denn nachdem er bewährt ist, wird er die krone des Lebens empfangen, welche Gott verheißen hat denen, die ihn liebhaben. Niemand sage, wenn er versucht wird, daß er von Gott versucht werde. Denn Gott kann nicht versucht werden zum Bösen, und er selbst versucht niemand. Sondern ein jeglicher wird versucht, wenn er von seiner eigenen Lust gereizt und gelockt wird. Darnach, wenn die Lust empfangen hat, gebiert sie die Sünde; die Sünde aber, wenn sie vollendet ist, gebiert sie den Tod.

 

1 Johannes 2:16 / LUT

Denn alles, was in der Welt ist: des Fleisches Lust und der Augen Lust und hoffärtiges Leben, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt.

 

1 Korinther 15:33 / LUT

Lasset euch nicht verführen! Böse Geschwätze verderben gute Sitten.

 

Jakobus 4:7 / LUT

So seid nun Gott untertänig. Widerstehet dem Teufel, so flieht er von euch

 

Galater 5:19-21 / LUT

Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Ehebruch, Hurerei, Unreinigkeit, Unzucht, Abgötterei, Zauberei, Feindschaft, Hader, Neid, Zorn, Zank, Zwietracht, Rotten, Haß, Mord, Saufen, Fressen und dergleichen, von welchen ich euch zuvor gesagt und sage noch zuvor, daß, die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben.

 

1 Korinther 6:12 / LUT

Ich habe alles Macht; es frommt aber nicht alles. Ich habe alles Macht; es soll mich aber nichts gefangen nehmen.

 

1 Petrus 5:10 / LUT

Der Gott aber aller Gnade, der uns berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christo Jesu, der wird euch, die ihr eine kleine Zeit leidet, vollbereiten, stärken, kräftigen, gründen.

 

1 Petrus 2:11 / LUT

Liebe Brüder, ich ermahne euch als die Fremdlinge und Pilgrime: enthaltet euch von fleischlichen Lüsten, welche wider die Seele streiten,

 

Sprüche 20:1 / LUT

Der Wein macht lose Leute, und starkes Getränk macht wild; wer dazu Lust hat, wird nimmer weise.

 

Römer 13:14 / LUT

sondern ziehet an den HERRN Jesus Christus und wartet des Leibes, doch also, daß er nicht geil werde.

 

Psalm 50:15 / LUT

und rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten, so sollst du mich preisen."

 

1 Korinther 6:18 / LUT

Fliehet der Hurerei! Alle Sünden, die der Mensch tut, sind außer seinem Leibe; wer aber hurt, der sündigt an seinem eigenen Leibe.

 

Matthaeus 6:13 / LUT

Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Übel. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

 

Sprüche 6:27 / LUT

Kann auch jemand ein Feuer im Busen behalten, daß seine Kleider nicht brennen?

 

Römer 5:3-5 / LUT

Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch der Trübsale, dieweil wir wissen, daß Trübsal Geduld bringt; Geduld aber bringt Erfahrung; Erfahrung aber bringt Hoffnung; Hoffnung aber läßt nicht zu Schanden werden. Denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unser Herz durch den heiligen Geist, welcher uns gegeben ist.

 

Johannes 8:36 / LUT

So euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr recht frei.

 

Galater 5:16 / LUT

Ich sage aber: Wandelt im Geist, so werdet ihr die Lüste des Fleisches nicht vollbringen.

 

 

11. Die Autoren

 

Walter Last arbeitete als Biochemiker und Forscher in medizinischen Fakultäten verschiedener deutscher Universitäten und in biowissenschaftlichen Laboren in Los Angeles, USA. Später praktizierte er als Ernährungswissenschaftler und Naturtherapeut in Neuseeland und Australien. Australien ist auch sein jetziger Lebens- und Arbeitsmittelpunkt.

 

Dipl.-Psych., Ph.D. Halko Weiss ist psychologischer Psychotherapeut, Supervisor, Coach und Dozent der Bayerischen Psychotherapeutenkammer. Mitbegründer und Senior Trainer am Hakomi Institute in Boulder, Colorado, sowie am Hakomi Institute of Europe e.V.

 

Prof. Dr. med. Günther Deuschl

1989 Associate Professor, Department of Neurology, University of Freiburg

1991 National Institute of Health, National Institute of Neurological Disorders and Stroke, Human Motor Control Section, Bethesda/Maryland, USA.

1994 Professor of Neurology and Clinical Neurophysiology, University of Freiburg

1995 Full professor at the Faculty of Medicine, Kiel University and head of the department of neurology

 

Prof. Dr. Dipl.-Psych. Peter Kirsch; Universitätsprofessor

 

Die Michael J. Fox Foundation for Parkinson's Research ist eine US-amerikanische Stiftung, die Mittel für Forschungen zur Parkinson-Krankheit aufbringt. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, Therapien für die bislang unheilbare Krankheit zu finden. Die Stiftung wurde im Mai 2000 von dem kanadischen Schauspieler Michael J. Fox gegründet. Gefördert werden vor allem innovative und erfolgversprechende Forschungsprojekte aus Pharmazie, Neurologie und Neurobiologie. Die Stiftung fördert auch die Stammzellenforschung, der sie große Chancen zurechnet, einen Durchbruch bei der Heilung von Parkinson zu erzielen.

 

Astrid Borg ist neurologische Krankenschwesteer, selbst von Parkinson betroffen und hält nationale Vorträge zu diesem Thema

 

Christian Elabd; Biorestorative Therapies Inc; Endocrinology, Physiology, Cell Biology

 

KEINE HAFTUNG FÜR INHALT; DEREN RICHTIGKEIT UND DARAUS ABGELEITETE FOLGEN!

 

Dopamin, mehr als nur ein Botenstoff

 

Und ab ist die Nabelschnur. Das Neugeborene ist nun vom „Energieversorger“ getrennt, nimmt seine Energie selbst auf und speichert diese  zwischen Nabel, Nieren und dem Sexualzentrum. Für das energetische Gleichgewicht ist es fortan selbst verantwortlich. Ein Übermaß an Reden, Arbeit, Lesen, Tagträumerei oder zu viel Sex, also immer dann, wenn wir die Sinne und Energie nicht richtig einsetzen, führt es zu deren Verlust. Gerade heutzutage werden wir von allen Seite dazu verführt unsere Lebenskraft zu vergeuden. Die Medien zielen auf die sexuelle Erregung ab und unsere sinnlichen Wünsche erwachen. Alle unsere Sinne gieren nun nach Stimulation bzw. nach dem Produkt zur Befriedigung unserer Wünsche. Dieser übermäßige Konsum untergräbt die Lebensenergie, Dopamin wird freigesetzt-„Enderfolg“ Diagnose Parkinson! Statt auf die Ursachen aufmerksam zu machen und  die Lebensgewohnheiten zu ändern, macht die Parkinsontherapie munter weiter, fördert das Suchtverhalten, lässt Ehen zerbrechen und die Pharma-Industrie erzielt mit der Symptombehandlung Gewinne. Bei soviel Frevel, kein Wunder das Gott wegschaut. Endstation Pflegeheim, Rollstuhl, vorzeitiges Lebensende. Warum? Weil Drogen- und Medikamentenkonsum der schnellste Weg ist, seiner Nebennieren die Energie zu rauben. Schon zu Kaiserzeiten gab es „Unsterblichkeitspillen“ reich an Arsen, Quecksilber, Blei, Schwefel, Phosphor, Silber und anderen hochgiftigen Substanzen. Kein Wunder, das die Könige und Kaiser vorzeitig aus dieser Welt schieden. Manche dieser „Medikamente“ waren schwache Gifte, die den Körper so anregten, dass er für den Kampf auf Leben und Tod eingestellt war. Damals wie heute fühlten sich die Betroffenen  kurz nach der Einnahme der Pillen jedoch nur kurzzeitig wach und voller Energie. Um den eingenommenen Giftstoffen gewachsen zu sein, muss der gesamte Organismus und insbesondere die Nebennieren ihr Bestes geben. Die Betroffenen haben Visionen, paranoide Gedanken und glauben Gott gefunden zu haben. Doch mit nachlassen der Wirkung hatten auch die Illusionen ein Ende. Die Dosis wurde erhöht und die Folge war der Tod. Aus diesen tragischen Begebenheiten kamen die Asiaten zu der Einsicht das die Unsterblichkeitspille nicht in von außen zugeführten Chemikalien, sondern im eigenen Inneren zu finden sein musste. Und in der Tat kann Die Sexualenergie ein wahrer Lebensquell sein. Sie ist auch aktiv ist, wenn keine Nachkommen gezeugt wird. Durch das Bewahren der  Sexualenergie stärken wir  auf diese Weise unsere Selbstheilungskräfte und bauen die verlorene Energie wieder auf. Ganz im biblischen Sinn.

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